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Startseite Jörg Wütender Sarkozy droht Merkel mit Euro-Austritt

14.05.2010 16:42:42
Jörg


Wütender Sarkozy drohte Merkel angeblich mit Euro-Austritt

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy soll im Streit um das Rettungspaket für Griechenland Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einem Austritt aus der europäischen Währungsunion gedroht haben. Dies berichtet die spanische Zeitung "El Pais" unter Berufung auf Vertreter der in Madrid regierenden Sozialisten. Doch ebenso wie Deutschland und Frankreich dementierte die spanische Regierung den Bericht.


Beim Krisengipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone in Brüssel am Freitag vor einer Woche habe "Sarkozy mit der Faust auf den Tisch geschlagen und gedroht, sich aus dem Euro zurückzuziehen", zitierte "El Pais" spanische Sozialistenvertreter, die demnach Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero wiedergaben. Damit habe der französische Staatschef die zögernde Kanzlerin unter Druck gesetzt, dem Hilfspaket zuzustimmen.

Die Euro-Länder hatten sich am vergangenen Wochenende darauf verständigt, dem vom Staatsbankrott bedrohten Griechenland zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bis zu 110 Milliarden Euro an Notkrediten zur Verfügung zu stellen. "Frankreich, Italien und Spanien haben gemeinsam Front gegen Deutschland gemacht", zitierte "El Pais" einen Teilnehmer eines Treffens von Zapatero mit Vertretern seiner Sozialistischen Arbeiterpartei in Madrid. "Sarkozy ist so weit gegangen, Merkel mit dem Bruch der traditionellen französisch-deutschen Achse zu drohen."

Mehrere Delegationen der Euroländer hatten schon am Abend des Gipfels von einem harten Schlagabtausch zwischen Sarkozy und Merkel berichtet. Der Bericht von "El Pais" entbehre "jeder Grundlage", sagte eine Regierungssprecherin in Berlin. Es handele sich "um vollkommen unbegründete Gerüchte", erklärte das Präsidialamt in Paris. "Entbehrt jeder Grundlage", hieß es auch aus der Regierung in Madrid.

Spanien ist zusammen mit Portugal eines der Länder, die wegen der Verschuldungskrise in der Eurozone als gefährdet gelten. Unter dem Druck der Finanzmärkte hatte Zapatero am Mittwoch weitere Sparmaßnahmen ankündigen müssen. Laut "El Pais" schildert der Regierungschef Parteimitgliedern seit einigen Tagen die Schwere der Krise mit einer dramatischen Rhethorik, um sie zur Unterstützung der unpopulären Einschnitte zu bringen.

 

Quelle: http://de.news.yahoo.com
  
 

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